Alle 24 Dur- und Molltonarten
Außen die zwölf Durtonarten, innen die zwölf Molltonarten. Die drei Tonarten unten mit zwei Namen, etwa Fis-Dur und Ges-Dur, wechseln mit einem Klick die Schreibweise.

Klicken Sie im Quintenzirkel auf eine Tonart und sehen Sie Vorzeichen, Paralleltonart und Akkorde. Mit Klang.
Ohne Anmeldung und ohne Installation. Läuft auf Laptop, Tablet, Handy und am Beamer.
Der äußere Ring zeigt die zwölf Durtonarten, der innere ihre Paralleltonarten in Moll. Ein Klick oder Tipp wählt die Tonart und spielt ihren Tonika-Akkord.
Rechts sehen Sie die Kreuze oder b im Violin- und Bassschlüssel, die Tonleiter mit den erhöhten oder erniedrigten Tönen in Gelb und die Paralleltonart.
Sieben Akkord-Tasten zeigen alle Dreiklänge der Tonart mit Stufe und Funktion. Spielen Sie sie einzeln oder als Kadenz Tonika, Subdominante, Dominante, Tonika.
Für Musikunterricht, Klavier- und Gitarrenschüler und alle, die Tonarten und Akkorde verstehen möchten.
Außen die zwölf Durtonarten, innen die zwölf Molltonarten. Die drei Tonarten unten mit zwei Namen, etwa Fis-Dur und Ges-Dur, wechseln mit einem Klick die Schreibweise.
Jede Tonart zeigt ihre Vorzeichen im Violin- und Bassschlüssel in der Reihenfolge, in der man sie schreibt. Die Zahl der Kreuze oder b steht groß in der Mitte des Kreises.
Die sechs Akkorde rund um die gewählte Tonart leuchten im Kreis auf. Die Akkord-Tasten nennen Stufe und Funktion: T, S, D und die Parallelen Tp, Sp und Dp.
Mit den Pfeiltasten wandern Sie durch den Kreis und wechseln zwischen Dur und Moll, ganz ohne Maus. Der große Kreis bleibt auch in der letzten Reihe lesbar.
Der Quintenzirkel stellt die zwölf Durtonarten wie ein Zifferblatt dar. Oben steht C-Dur ohne Vorzeichen. Jeder Schritt im Uhrzeigersinn geht eine reine Quinte aufwärts, von C nach G, dann D, A und E, und jede dieser Tonarten hat ein Kreuz mehr als die vorige. Jeder Schritt gegen den Uhrzeigersinn geht eine Quinte abwärts, von C nach F, dann B und Es, und bringt ein b dazu.
Unten treffen sich Kreuz- und b-Seite. Drei Positionen haben zwei Namen, die auf dem Klavier gleich klingen: H-Dur und Ces-Dur, Fis-Dur und Ges-Dur, Des-Dur und Cis-Dur. Musiker nennen das enharmonische Verwechslung. Insgesamt gibt es so fünfzehn Vorzeichnungen, von sieben b bis sieben Kreuzen. Die Tabelle zeigt alle Durtonarten mit ihren Vorzeichen und Paralleltonarten.
| Durtonart | Vorzeichen | Paralleltonart |
|---|---|---|
| Ces-Dur | 7 b: B, Es, As, Des, Ges, Ces, Fes | as-Moll |
| Ges-Dur | 6 b: B, Es, As, Des, Ges, Ces | es-Moll |
| Des-Dur | 5 b: B, Es, As, Des, Ges | b-Moll |
| As-Dur | 4 b: B, Es, As, Des | f-Moll |
| Es-Dur | 3 b: B, Es, As | c-Moll |
| B-Dur | 2 b: B, Es | g-Moll |
| F-Dur | 1 b: B | d-Moll |
| C-Dur | Keine | a-Moll |
| G-Dur | 1 Kreuz: Fis | e-Moll |
| D-Dur | 2 Kreuze: Fis, Cis | h-Moll |
| A-Dur | 3 Kreuze: Fis, Cis, Gis | fis-Moll |
| E-Dur | 4 Kreuze: Fis, Cis, Gis, Dis | cis-Moll |
| H-Dur | 5 Kreuze: Fis, Cis, Gis, Dis, Ais | gis-Moll |
| Fis-Dur | 6 Kreuze: Fis, Cis, Gis, Dis, Ais, Eis | dis-Moll |
| Cis-Dur | 7 Kreuze: Fis, Cis, Gis, Dis, Ais, Eis, His | ais-Moll |
Kreuze kommen immer in derselben Reihenfolge dazu: Fis, Cis, Gis, Dis, Ais, Eis, His. Die b-Vorzeichen kommen in der umgekehrten Reihenfolge: B, Es, As, Des, Ges, Ces, Fes. Weil beide Reihen dieselben Buchstaben in Gegenrichtung sind, genügt es, eine davon zu lernen.
Zwei Regeln machen aus den Vorzeichen den Namen der Tonart. Bei Kreuzen gehen Sie vom letzten Kreuz einen Halbton nach oben: ein Kreuz, Fis, bedeutet G-Dur. Bei b-Vorzeichen nennt das vorletzte b die Tonart: B und Es bedeuten B-Dur. Nur F-Dur mit seinem einzelnen b lernt man am besten auswendig. Im Deutschen heißt der Ton zwischen A und C übrigens H; B steht für den um einen Halbton tieferen Ton.
Jede Durtonart teilt ihre Vorzeichen mit einer Molltonart, ihrer Paralleltonart. Sie beginnt auf dem sechsten Ton der Durtonleiter, eine kleine Terz unter dem Grundton: a-Moll zu C-Dur, e-Moll zu G-Dur, d-Moll zu F-Dur. Im Quintenzirkel steht sie auf dem inneren Ring direkt unter der Durtonart. Molltonarten schreibt man im Deutschen mit kleinem Anfangsbuchstaben.
Die Molltonleiter im Tool ist das natürliche Moll, das genau die Töne der Vorzeichnung nutzt. In Stücken und Übungen wird der siebte Ton oft erhöht, damit er stärker zum Grundton zieht. Das ergibt harmonisches Moll, und aus der Moll-Dominante wird ein Durakkord, in a-Moll zum Beispiel E-Dur statt e-Moll. Nicht verwechseln: Die Varianttonart hat denselben Grundton, aber das andere Tongeschlecht, etwa C-Dur und c-Moll.
Der Quintenzirkel ist eine Landkarte der Akkorde, die zusammenpassen. Die gewählte Tonart ist die Tonika, ihr linker Nachbar die Subdominante, ihr rechter die Dominante. Auf dem inneren Ring darunter liegen die drei Parallelen: Subdominantparallele, Tonikaparallele und Dominantparallele. In C-Dur sind das C, F und G mit d, a und e. Aus diesen sechs Akkorden bestehen sehr viele Lieder.
Die Kadenz T, S, D, T, in C-Dur also C, F, G, C, ist die Grundform, mit der Musik eine Tonart festigt. Benachbarte Tonarten haben sechs von sieben Tönen gemeinsam, deshalb klingt ein Wechsel zum Nachbarn weich, ein Sprung über den Kreis dagegen auffällig. Im Musikstudio können Sie die Akkordfolge I, V, vi, IV der gewählten Tonart sofort als Beat weiterbauen.
Für Musiklehrkräfte
Zeigen Sie den Quintenzirkel am Beamer, wählen Sie eine Tonart und lassen Sie die Klasse Kadenz und Akkorde hören, ganz ohne Anmeldung für Sie oder Ihre Schüler. Wenn Ihre Klasse eigene Songs schreiben möchte, bietet Make a Beat ein ganzes Klassenzimmer: Schüler treten mit Code und Namen bei, ohne E-Mail-Adresse, und Sie stellen Aufgaben, hören die Abgaben an und bewerten sie. DSGVO-konform, Server in Deutschland, und jede Schullizenz beginnt mit einer kostenlosen Testphase.
Der Quintenzirkel ordnet alle Dur- und Molltonarten im Kreis an, sodass jede Tonart eine reine Quinte über der vorigen liegt. Von C-Dur aus kommt im Uhrzeigersinn mit jedem Schritt ein Kreuz hinzu, gegen den Uhrzeigersinn ein b. So sehen Sie auf einen Blick, wie viele Vorzeichen eine Tonart hat.
Am einfachsten mit Merksätzen, zum Beispiel „Geh Du Alter Esel, Hole Fische“ für die Kreuz-Tonarten G, D, A, E, H und Fis. Für die b-Tonarten F, B, Es, As, Des und Ges passt etwa „Frische Brötchen Essen Asse Des Gesangs“. Wer die Tonarten im Zirkel ein paar Mal anklickt, braucht die Sätze bald nicht mehr.
Die Paralleltonart ist die Molltonart mit denselben Vorzeichen wie eine Durtonart. Sie beginnt auf dem sechsten Ton der Durtonleiter, also eine kleine Terz unter dem Grundton: a-Moll zu C-Dur, e-Moll zu G-Dur, d-Moll zu F-Dur. Im Quintenzirkel steht sie auf dem inneren Ring direkt unter ihrer Durtonart.
Kreuze kommen immer in der Reihenfolge Fis, Cis, Gis, Dis, Ais, Eis, His dazu, b-Vorzeichen in der umgekehrten Reihenfolge B, Es, As, Des, Ges, Ces, Fes. Eine Tonart mit drei Kreuzen hat also Fis, Cis und Gis. Eine Tonart mit zwei b hat B und Es.
Bei Kreuzen liegt der Grundton der Durtonart einen Halbton über dem letzten Kreuz: Das letzte Kreuz von D-Dur ist Cis. Bei b-Vorzeichen nennt das vorletzte b die Durtonart: B, Es und As ergeben Es-Dur. Ob Dur oder die Paralleltonart in Moll gemeint ist, zeigt der Schlusston des Stücks.
Er heißt Quintenzirkel, weil benachbarte Tonarten im Uhrzeigersinn jeweils eine Quinte auseinanderliegen und man nach zwölf Quinten wieder beim Anfang ankommt. Gegen den Uhrzeigersinn gelesen ist derselbe Kreis ein Quartenzirkel. Unten treffen sich Kreuz- und b-Seite, dort haben Tonarten wie Fis-Dur und Ges-Dur zwei Namen.
Die sechs Hauptakkorde einer Durtonart liegen im Quintenzirkel nebeneinander. Nehmen Sie die Tonart, ihre beiden Nachbarn und die drei Molltonarten darunter: In C-Dur sind das Tonika C, Subdominante F, Dominante G und die Parallelen d, a und e. Der verminderte Akkord auf H ergänzt die sieben Stufen.
Ja. Der interaktive Quintenzirkel, die Vorzeichen in Violin- und Bassschlüssel, die Tonleitern, die Akkorde und der Klavierklang sind kostenlos, ohne Konto und ohne Download. Er läuft in jedem aktuellen Browser auf Laptop, Tablet, Handy oder am Beamer im Klassenzimmer und lässt sich auch ganz mit der Tastatur bedienen.
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