24 Zeichen in den Noten
Dynamik von pp bis ff, Crescendo und Decrescendo, Staccato, Legato, Akzente, Fermate, Haltebogen, Ritardando, Kreuz und Be, Wiederholungszeichen und D.C. al Fine, jedes in einem echten Beispiel.

Tippen Sie auf ein Musikzeichen, sehen Sie es in den Noten und hören Sie, wie es die Melodie verändert.
Ohne Anmeldung und ohne Installation. Läuft auf Laptop, Tablet, Handy und am Beamer.
Wählen Sie aus Dynamik, Artikulation, Tempo, Vorzeichen und Wiederholung. Das Zeichen erscheint in einer kurzen Melodie im Violinschlüssel, mit Name und Bedeutung.
Spielen Sie das Beispiel und danach dieselbe Melodie ohne Zeichen. Staccato gegen normale Töne, Piano gegen Mezzoforte: Der Unterschied ist sofort zu hören.
Wechseln Sie ins Quiz, benennen Sie das Zeichen aus vier Antworten und hören Sie es nach jeder Antwort. Das Quiz lässt sich auf eine Gruppe wie die Dynamik beschränken.
Für den Musikunterricht, für Anfänger beim ersten Notenlesen und für alle, die wissen wollen, was ein Zeichen bedeutet.
Dynamik von pp bis ff, Crescendo und Decrescendo, Staccato, Legato, Akzente, Fermate, Haltebogen, Ritardando, Kreuz und Be, Wiederholungszeichen und D.C. al Fine, jedes in einem echten Beispiel.
Jedes Beispiel erklingt auf Wunsch zweimal: wie notiert und so, als stünde das Zeichen nicht da. Der klingende Ton leuchtet in den Noten auf, so lesen Sie mit.
Zeichen benennen, Auflösung mit Bedeutung und Klang bekommen, Punkte zählen. Wählen Sie alle Zeichen oder nur eine Gruppe, passend zum aktuellen Unterrichtsthema.
Große Zeichen, ein Vollbild für den Beamer und Bedienung mit Maus, Finger oder Tastatur. Der Klang funktioniert auch offline mit einem eingebauten Klavierton.
Noten zeigen weit mehr als Tonhöhe und Notenwert. Die Musikzeichen rund um die Noten sagen, wie laut Sie spielen, wie jeder Ton beginnt und endet, wo die Musik langsamer wird und welcher Teil wiederholt wird. Die meisten Bezeichnungen sind italienisch, weil italienische Komponisten und Notendrucker die Regeln im 17. und 18. Jahrhundert geprägt haben. Bis heute lesen Musikerinnen und Musiker weltweit dieselben Zeichen.
Die Tabelle zeigt alle Zeichen des Werkzeugs mit Aussehen und Bedeutung, geordnet nach den Gruppen Dynamik, Artikulation, Tempo und Dauer, Vorzeichen und Wiederholung.
| Zeichen | Aussehen | Bedeutung |
|---|---|---|
| Pianissimo | pp | pp: sehr leise spielen. |
| Piano | p | p: leise spielen. |
| Mezzopiano | mp | mp: mäßig leise spielen. |
| Mezzoforte | mf | mf: mäßig laut spielen. |
| Forte | f | f: laut spielen. |
| Fortissimo | ff | ff: sehr laut spielen. |
| Crescendo | Gabel < oder cresc. | Allmählich lauter werden. |
| Decrescendo | Gabel > oder decresc., dim. | Allmählich leiser werden. |
| Sforzato | sfz oder sf | sfz: ein Ton plötzlich stark betont. |
| Staccato | Punkt am Notenkopf | Punkt: den Ton kurz und abgesetzt spielen. |
| Legato | Bogen über verschiedenen Noten | Bindebogen: die Töne gebunden spielen. |
| Tenuto | Kurzer Strich am Notenkopf | Strich: den Ton voll aushalten. |
| Akzent | Keil > | Keil (>): den Ton betont spielen. |
| Marcato | Dach ^ | Dach (^): stark und kurz betonen. |
| Fermate | Bogen mit Punkt | Den Ton länger halten als notiert. |
| Haltebogen | Bogen zwischen zwei gleichen Noten | Bogen zwischen zwei gleichen Noten: Werte addieren. |
| Ritardando | rit. oder rall. | rit.: allmählich langsamer werden. |
| Accelerando | accel. | accel.: allmählich schneller werden. |
| Kreuz | ♯ | ♯: den Ton um einen Halbton erhöhen. |
| Be | ♭ | ♭: den Ton um einen Halbton erniedrigen. |
| Auflösungszeichen | ♮ | ♮: Kreuz oder Be aufheben. |
| Wiederholungszeichen | Doppelstrich mit zwei Punkten | Den Teil zwischen den Zeichen zweimal spielen. |
| Volta-Klammern | Klammern 1. und 2. | Erst Klammer 1, beim zweiten Mal Klammer 2 spielen. |
| Da capo al Fine | D.C. al Fine | D.C. al Fine: zurück zum Anfang, Schluss bei Fine. |
Die Dynamik beschreibt die Lautstärke. Die beiden Grundwörter sind piano, leise, und forte, laut. Mit mezzo, mäßig, entstehen Mezzopiano und Mezzoforte in der Mitte; doppelte Buchstaben ergeben Pianissimo und Fortissimo an den Enden. Ein Stück ohne Angabe spielt man meist etwa im Mezzoforte. Manche Komponisten schreiben auch ppp oder fff, doch sechs Stufen reichen für fast alle Stücke in der Schule.
Für Übergänge gibt es eigene Zeichen. Ein Crescendo, eine sich öffnende Gabel oder cresc., wird über mehrere Töne lauter; ein Decrescendo oder Diminuendo, eine sich schließende Gabel oder dim., wird leiser. Ein Sforzato, sfz, ist etwas anderes: ein plötzlicher Stoß auf einem einzigen Ton. Hören Sie sich alle drei im Werkzeug an, denn der Unterschied zwischen allmählich und plötzlich ist leichter zu hören als zu beschreiben.
Die Artikulation bestimmt, wie ein Ton beginnt und endet. Staccato, ein Punkt am Notenkopf, macht den Ton kurz und abgesetzt. Legato, ein Bindebogen über mehreren Noten, verbindet die Töne ohne Lücke, wie beim Singen in einem Atemzug. Tenuto, ein kurzer Strich, hält den Ton voll aus, oft mit etwas Gewicht. Diese drei Zeichen beantworten die meisten Fragen, wie eine Melodie klingen soll, wenn die Noten selbst gleich aussehen.
Akzente machen einzelne Töne stärker. Der Keil > hebt einen Ton über seine Nachbarn, das Marcato ^ ist noch kräftiger und meist kürzer. Verwechseln Sie den Bindebogen nicht mit dem Haltebogen: Ein Bindebogen verbindet verschiedene Töne, ein Haltebogen zwei gleich hohe Noten zu einem längeren Ton, der nur einmal angeschlagen wird.
Manche Zeichen verändern die Zeit. Die Fermate, ein Bogen mit Punkt, hält einen Ton länger als notiert, und die Musik wartet, bis es weitergeht. Ritardando, rit., wird allmählich langsamer, Accelerando, accel., allmählich schneller. Auch der Haltebogen gehört hierher, weil er einen Ton über den Taktstrich hinweg verlängert.
Vorzeichen verändern die Tonhöhe. Ein Kreuz ♯ erhöht einen Ton um einen Halbton, aus f wird fis; ein Be ♭ erniedrigt ihn, aus h wird b; das Auflösungszeichen ♮ hebt beides auf. Ein Vorzeichen gilt bis zum Ende seines Takts. Wiederholungszeichen schließlich ändern den Ablauf: Der Doppelstrich mit zwei Punkten heißt noch einmal spielen, die Volta-Klammern 1 und 2 geben der Wiederholung ein anderes Ende, und D.C. al Fine schickt Sie an den Anfang zurück bis zum Wort Fine.
Für Musiklehrkräfte
Zeigen Sie die Tabelle im Vollbild am Beamer, spielen Sie ein Zeichen mit und ohne Wirkung und lassen Sie die Klasse den Unterschied beschreiben. Danach lösen Sie gemeinsam das Quiz, ohne Anmeldung für Sie oder Ihre Schülerinnen und Schüler. Wenn die Klasse eigene Musik machen soll, bietet Make a Beat ein ganzes Klassenzimmer: Schülerinnen und Schüler treten mit Code und Namen bei, ohne E-Mail-Adresse, und Sie stellen Aufgaben, hören die Abgaben an und bewerten sie. DSGVO-konform, Server in Deutschland, jede Schullizenz beginnt mit einer kostenlosen Testphase.
Musikzeichen sind die Zeichen in den Noten, die sagen, wie man die Töne spielt. Dynamikzeichen wie p und f bestimmen die Lautstärke, Artikulationszeichen wie Staccato und Akzent formen jeden Ton, und Fermate, Vorzeichen oder Wiederholungszeichen ändern Länge, Tonhöhe und Ablauf eines Stücks.
Staccato bedeutet kurz und abgesetzt: Ein Punkt über oder unter der Note sagt, dass Sie den Ton früher loslassen, sodass bis zum nächsten Ton eine kleine Pause entsteht. Der Takt ändert sich nicht, nur der Klang wird kürzer. Vergleichen Sie im Werkzeug Staccato mit normal gespielten Tönen.
Crescendo bedeutet allmählich lauter werden. Es steht als sich öffnende Gabel unter den Noten oder als Wort cresc. Das Gegenteil ist Decrescendo oder Diminuendo, eine sich schließende Gabel oder dim., also allmählich leiser werden. Beide beschreiben einen fließenden Übergang, keinen plötzlichen Sprung.
Die üblichen Dynamikzeichen von leise nach laut sind Pianissimo (pp), Piano (p), Mezzopiano (mp), Mezzoforte (mf), Forte (f) und Fortissimo (ff). Dazu kommen Crescendo und Decrescendo für Übergänge und Sforzato für einen plötzlich betonten Ton. Die Begriffe sind italienisch: piano heißt leise, forte stark.
Legato und Staccato sind Gegensätze. Legato, mit einem Bindebogen notiert, verbindet die Töne ohne Lücke. Staccato, mit Punkten notiert, macht jeden Ton kurz mit einer kleinen Pause danach. Spielen Sie beide Beispiele im Werkzeug, dann hören Sie dieselbe Melodie einmal gesungen und einmal getupft.
Ein Haltebogen verbindet zwei gleich hohe Noten zu einem längeren Ton, die zweite Note wird nicht neu gespielt. Ein Bindebogen sieht ähnlich aus, verbindet aber verschiedene Töne und bedeutet Legato. Verbindet der Bogen zwei Noten auf derselben Linie oder im selben Zwischenraum, ist es ein Haltebogen.
Eine Fermate bedeutet, dass Sie den Ton oder die Pause länger halten als notiert. Sie sieht aus wie ein Bogen mit Punkt über der Note. Wie lange, entscheidet die Spielerin oder der Dirigent, oft etwa doppelt so lang. Danach geht die Musik im Tempo weiter.
Ja. Alle 24 Musikzeichen mit Bedeutung, die Klangbeispiele mit und ohne Zeichen und das Quiz sind kostenlos, ohne Konto und ohne Download. Das Werkzeug läuft in jedem aktuellen Browser auf Laptop, Tablet, Handy oder am Beamer im Klassenzimmer, und der Vollbildmodus zeigt die Zeichen groß für die ganze Klasse.
Öffnen Sie den Beatmaker mit dem Beispiel Ihres Zeichens am Klavier und bauen Sie Schlagzeug, Bass und Akkorde dazu.