180 Akkorde auf einer echten Klaviatur
Fünfzehn Akkordarten auf allen zwölf Grundtönen, jeweils auf zwei Oktaven ab dem eingestrichenen C, mit Tonnamen und Stufen auf den Tasten.

Wählen Sie Grundton und Akkordart: Die Klavier-Akkorde erscheinen auf der Klaviatur, mit Tönen und Umkehrungen zum Anhören.
Ohne Anmeldung und ohne Installation. Läuft auf Laptop, Tablet und Handy.
Wählen Sie eine der zwölf Tasten von C bis H. Schwarze Tasten heißen so, wie sie in Akkordtabellen meist stehen, etwa Es, Fis und As.
Dur, Moll, vermindert, übermäßig, sus, Sexte, Septime und None. Die Klaviatur zeigt die Tasten mit Tonnamen und der Formel des Akkords.
Spielen Sie den Akkord zusammen oder gebrochen und wechseln Sie in die 1. oder 2. Umkehrung. So hören Sie, wie derselbe Akkord mit anderem Basston klingt.
Für alle, die ihre ersten Akkorde lernen, für Songwriter auf der Suche nach einem Klang und für den Musikunterricht.
Fünfzehn Akkordarten auf allen zwölf Grundtönen, jeweils auf zwei Oktaven ab dem eingestrichenen C, mit Tonnamen und Stufen auf den Tasten.
Jeder Akkord ist so benannt wie in Noten: es-Moll besteht aus Es, Ges und B, nicht aus Dis, Fis und Ais. Mit deutschen Tonnamen, also H und B.
Grundstellung, 1. und 2. Umkehrung und bei Septakkorden die 3. Umkehrung. Das Symbol zeigt den Basston, etwa C/E.
Öffnen Sie das Musikstudio mit dem gewählten Akkord und seiner Vier-Akkord-Folge auf einer Klavierspur. Dann kommen Drums und Bass dazu.
Ein Akkord sind drei oder mehr Töne, die zusammen klingen. Die meisten Akkorde entstehen aus Terzen: Sie nehmen einen Grundton, überspringen einen Ton der Tonleiter, nehmen den nächsten und überspringen wieder einen. Auf der Klaviatur zählen Sie dafür Halbtöne, also den Abstand von einer Taste zur nächsten, egal ob schwarz oder weiß. Eine große Terz hat vier Halbtöne, eine kleine Terz drei.
Die Formel eines Akkords nennt seine Töne als Stufen der Dur-Tonleiter auf dem Grundton. Dur ist 1, 3, 5. Moll erniedrigt die Terz: 1, ♭3, 5. Vermindert erniedrigt zusätzlich die Quinte, übermäßig erhöht sie. Die Tabelle zeigt die Formel jeder Akkordart dieser Seite mit dem Akkord auf C als Beispiel.
| Akkordart | Symbol | Formel | Töne auf C |
|---|---|---|---|
| Dur | C | 1 3 5 | C, E, G |
| Moll | Cm | 1 ♭3 5 | C, Es, G |
| Vermindert | Cdim | 1 ♭3 ♭5 | C, Es, Ges |
| Übermäßig | Caug | 1 3 ♯5 | C, E, Gis |
| Sus2 (Sekunde statt Terz) | Csus2 | 1 2 5 | C, D, G |
| Sus4 (Quarte statt Terz) | Csus4 | 1 4 5 | C, F, G |
| Dominantseptakkord | C7 | 1 3 5 ♭7 | C, E, G, B |
| Großer Septakkord (maj7) | Cmaj7 | 1 3 5 7 | C, E, G, H |
| Moll-Septakkord | Cm7 | 1 ♭3 5 ♭7 | C, Es, G, B |
| Halbvermindert | Cm7♭5 | 1 ♭3 ♭5 ♭7 | C, Es, Ges, B |
| Verminderter Septakkord | Cdim7 | 1 ♭3 ♭5 𝄫7 | C, Es, Ges, Heses |
| Dur mit Sexte | C6 | 1 3 5 6 | C, E, G, A |
| Moll mit Sexte | Cm6 | 1 ♭3 5 6 | C, Es, G, A |
| Dur mit None (add9) | Cadd9 | 1 3 5 9 | C, E, G, D |
| Dominantnonakkord | C9 | 1 3 5 ♭7 9 | C, E, G, B, D |
Mit Dur- und Molldreiklängen fangen Sie an. Lernen Sie zuerst die Akkorde auf weißen Tasten: C, F, G, d-Moll, e-Moll und a-Moll. Damit spielen Sie schon in C-Dur. Alle anderen Akkorde haben dieselbe Form, nur auf einem anderen Grundton. D-, E- und A-Dur haben eine schwarze Taste in der Mitte, Des-, Es- und As-Dur eine weiße Taste zwischen zwei schwarzen.
Die Tabelle nennt alle zwölf Dur- und Mollakkorde mit ihren Tönen. Hat eine schwarze Taste zwei Namen, steht der, den Liederbücher für diesen Akkord meist verwenden: Des-Dur, aber cis-Moll, und As-Dur, aber gis-Moll. Vor den Tönen steht jeweils das Akkordsymbol, wie es über Liedtexten steht, etwa F♯m für fis-Moll.
| Grundton | Durakkord | Mollakkord |
|---|---|---|
| C | C: C, E, G | Cm: C, Es, G |
| Des / Cis | D♭: Des, F, As | C♯m: Cis, E, Gis |
| D | D: D, Fis, A | Dm: D, F, A |
| Es | E♭: Es, G, B | E♭m: Es, Ges, B |
| E | E: E, Gis, H | Em: E, G, H |
| F | F: F, A, C | Fm: F, As, C |
| Fis | F♯: Fis, Ais, Cis | F♯m: Fis, A, Cis |
| G | G: G, H, D | Gm: G, B, D |
| As / Gis | A♭: As, C, Es | G♯m: Gis, H, Dis |
| A | A: A, Cis, E | Am: A, C, E |
| B | B: B, D, F | Bm: B, Des, F |
| H | H: H, Dis, Fis | Hm: H, D, Fis |
Ein Septakkord ergänzt den Dreiklang um einen vierten Ton, die Septime über dem Grundton. Der Dominantseptakkord, geschrieben mit einer einfachen 7, will sich auflösen: G7 zieht stark nach C. Der große Septakkord Cmaj7 klingt weich und offen und ist in Jazz, Soul und Lofi-Beats häufig. Der Moll-Septakkord Cm7 ist der entspannte Mollakkord von Funk und R&B.
Sus-Akkorde ersetzen die Terz durch die Sekunde oder die Quarte. Sie klingen weder nach Dur noch nach Moll und lösen sich oft in den Dreiklang auf. Akkorde mit Sexte fügen statt der Septime die Sexte hinzu; Vorsicht, in der klassischen Harmonielehre heißt Sextakkord etwas anderes, nämlich die 1. Umkehrung. Add9 setzt die None ohne Septime auf den Dreiklang, der Nonakkord 9 hat beide.
Ein Akkord muss nicht immer mit dem Grundton unten gespielt werden. In der 1. Umkehrung wandert der Grundton eine Oktave nach oben und die Terz liegt unten, in der 2. Umkehrung liegt die Quinte unten. Die Töne bleiben gleich, also auch der Name. Ist der Basston wichtig, steht er nach einem Schrägstrich: C/E ist C-Dur mit E im Bass.
Umkehrungen machen Akkordwechsel ruhig. Spielen Sie C, F und G jeweils in Grundstellung, springt die Hand über die Tasten. Spielen Sie C in Grundstellung, F in der 2. und G in der 1. Umkehrung, liegt jeder Akkord nur einen kleinen Schritt vom vorigen entfernt. Das nennt man Stimmführung, und damit klingen schon einfache Akkorde wie eine echte Begleitung.
Für Musiklehrkräfte
Zeigen Sie die Akkordtabelle am Beamer, bauen Sie einen Akkord Ton für Ton auf und lassen Sie die Klasse den Unterschied zwischen Dur und Moll hören, ganz ohne Anmeldung für Sie oder Ihre Schüler. Wenn Ihre Klasse eigene Songs schreiben möchte, bietet Make a Beat ein ganzes Klassenzimmer: Schüler treten mit Code und Namen bei, ohne E-Mail-Adresse, und Sie stellen Aufgaben, hören die Abgaben an und bewerten sie. DSGVO-konform, Server in Deutschland, und jede Schullizenz beginnt mit einer kostenlosen Testphase.
Am Anfang lernen Sie am besten die Dur- und Mollakkorde aus drei Tönen. C, F, G und a-Moll liegen nur auf weißen Tasten und reichen für sehr viele Lieder. Danach kommen d-Moll, e-Moll, D-Dur und E-Dur dazu, und Sie können die meisten Pop- und Volkslieder begleiten.
Einen Akkord bauen Sie, indem Sie Terzen über einem Grundton schichten. Für Dur zählen Sie vom Grundton vier Halbtöne nach oben, dann drei weitere: C, E, G. Für Moll erst drei, dann vier Halbtöne: C, Es, G. Die Tabelle auf dieser Seite zeigt die Formel jeder Akkordart.
Dur und Moll unterscheiden sich in einem einzigen Ton, der Terz. Im Durakkord liegt sie vier Halbtöne über dem Grundton, im Mollakkord nur drei. Wenn Sie diese eine Taste um einen Halbton tiefer spielen, wird aus C-Dur c-Moll, und der Klang wird von hell zu dunkler.
Eine Umkehrung ist derselbe Akkord mit einem anderen Ton im Bass. In der Grundstellung liegt der Grundton unten, in der 1. Umkehrung die Terz, in der 2. Umkehrung die Quinte. In der Harmonielehre heißen sie Sextakkord und Quartsextakkord. Septakkorde haben zusätzlich eine 3. Umkehrung mit der Septime im Bass.
Einen Dreiklang in Grundstellung greift die rechte Hand meist mit Daumen, Mittelfinger und kleinem Finger, also 1, 3 und 5. Die linke Hand spielt von unten 5, 3 und 1. Bei Umkehrungen und Septakkorden nehmen Sie die Finger, bei denen die Hand locker bleibt, oft 1, 2 und 5.
In Deutschland heißt die weiße Taste unter dem C nicht B, sondern H, und B ist die schwarze Taste zwischen A und H. Ein B-Dur-Akkord ist hier also B, D, F. Englische Akkordtabellen schreiben dafür B♭. Diese Seite nutzt die deutschen Namen, auf der englischen Seite stehen die internationalen.
Die 7 bedeutet, dass der Akkord vier Töne hat: den Dreiklang und eine Septime. G7 ist ein Dominantseptakkord mit kleiner Septime, er drängt zurück nach C. Maj7 steht für die große Septime einen Halbton unter dem Grundton, m7 für einen Mollakkord mit kleiner Septime.
Ja. Die Klavier-Akkordtabelle, die Umkehrungen und der Klavierklang sind kostenlos, ohne Konto und ohne Download. Sie läuft in jedem aktuellen Browser auf Laptop, Tablet und Handy. Den gewählten Akkord können Sie außerdem direkt im Musikstudio als Beat öffnen, ebenfalls kostenlos.
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